Es heißt, dass es etwa 1000 km Fahrpraxis auf einem Liegetrike braucht, um die zum Einsatz kommenden Muskelgruppen zu trainieren und schneller zu sein als auf einem normalen Fahrrad, siehe hier.
Von diesen 1000 km habe ich jetzt das zweite Drittel absolviert, eigentlich mit über 850 km sogar deutlich mehr. Zeit für ein weiteres Zwischenfazit, das aber diesmal wegen diverser Wehwehchen kürzer ausfällt:
Während meiner Nienburg-Tour 2010 Ende September habe ich für meine Verhältnisse akzeptable Ergebnisse erzielt, siehe hier. Seitdem habe ich aber relativ schwere Beine, was ich einerseits auf Überanstrengung zurückführe (450 gefahrene Kilometer vom 18. bis zum 25. September), andererseits auf die sukzessive kühler werdenden Außentemperaturen.
In letzter Zeit höre ich von Fußgängern manchmal ein leicht empörtes ”Langsamer!”, wenn ich auf dem
gemischten Weg für Fahrräder und Fußgänger unterwegs bin. Allerdings fahre ich auch nicht schneller als normale Zweiradfahrer. Einmal fuhr ich sogar im selben Tempo hinter einer Zweiradfahrerin her, die nichts zu hören bekam… Das Empfinden, schneller zu fahren als man tatsächlich fährt, scheinen also nicht nur die Fahrer, sondern auch alle anderen zu haben.
Nennenswerte weitere Erkenntnisse konnte ich seit dem ersten Artikel zur Umgewöhnungsphase aber nicht gewinnen. Ich werde auf jeden Fall, sobald sich die besagten Wehwehchen verflüchtigt haben, ein paar Vergleichsdaten zu denen im ersten Artikel nachreichen, spätestens im dritten Artikel.