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Artikel zum Schlagwort "Fahrrad-Computer":


Ein Fahrrad-Computer für das Liegetrike

11 Sep

Am 3. September 2010 habe ich den Fahrrad-Computer BC 1609 der Firma Sigma an mein ICE Sprint angebaut. Einen Tag später folgte noch das optionale Zubehör für die Trittfrequenzmessung.

Zeit, ein kleines Resümee zu ziehen:

Im Vergleich zum BC 1200, der auf meinem Zweirad zum Einsatz kommt, bietet dieser Fahrrad-Computer einige nennenswerte Vorteile:

  • man muss ihn bei Beginn der Fahrt nicht extra anschalten
  • stoppt man das Rad, stoppt auch sofort die Fahrzeit
  • die Angabe der Geschwindigkeit ist mit 0,1-Schritten genauer (0,5-Schritte beim BC 1200)

Durch die zum Liegetrike mitbestellten Computer- und Sensorhalter war der Anbau kein Problem. Auch die Verlegung beider Kabel war einfach. Der Computer befindet sich direkt auf dem Rahmen zwischen meinen Knien und ist für meine schlechten Augen gerade noch gut ablesbar.

Bei dieser Art des Anbaus ist eine Bedienung des Computers während der Fahrt zwar möglich, aber nicht unbedingt empfehlenswert. Man muss mit einer Hand lenken und mit dem Arm der anderen Hand in die Mitte des Liegetrikes, um den Computer zu bedienen. Dadurch ändert sich der Schwerpunkt, was ein Geradeausfahren deutlich erschwert. Ein Weitertreten sollte man währenddessen lassen. Auch ist man natürlich abgelenkt. Wenn ein Weiterfahren unbedingt sein muss, NUR auf gerader Strecke und ohne jeden Gegenverkehr! Besser ist es, einfach kurz anzuhalten.

Die Geschwindigkeitsanzeige, die Fahrzeitanzeige und besonders die Anzeige der Trittfrequenz benutze ich während der Fahrt am häufigsten. Da die Trittfrequenz beim Liegetrikefahren 60 UPM nicht unterschreiten sollte, ist das vor allem zu Beginn eine enorme Hilfe.

Weitere Informationen zum BC 1609 von SIGMA finden Sie hier.

 
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Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Liegetrikes, Radfahren allgemein