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Archiv für die "Gesundheit"-Kategorie


3. Lippischer Sparkassen Firmenlauf

10 Sep

Gestern, am Freitag, den 9. September 2011, fand der 3. Lippische Sparkassen Firmenlauf statt. Da ich beim
2. AOK Firmenlauf Lippe im Mai diesen Jahres auf den 2. Platz gewalkt war, stand ich diesmal unter einem gewissen Erwartungs- bzw. Erfolgsdruck. Allerdings bin ich der Ansicht, dass man, wenn man wirklich sein Bestes gibt, am Ende mit jedem Platz zufrieden sein kann. Die Platzierung ist letztendlich immer abhängig von der Leistungsfähigkeit der übrigen Teilnehmer.

Zwar hatte ich mir nach dem 2. AOK Firmenlauf Lippe vorgenommen, mindestens einmal pro Monat zu walken, da mir vier bis fünf Tage lang alle Knochen wehtaten, doch wie das so ist, habe ich es nicht geschafft.
Als Vorbereitung blieben somit nur der 2. AOK Firmenlauf sowie die 80 Fahrten mit dem Liegetrike bzw. mit dem Zweirad von Oerlinghausen nach Detmold und zurück (2640 km), die ich bis dato in diesem Jahr gefahren war. Meine Kondition war daher in Ordnung, aber natürlich waren die meisten der für das Walken benötigten Muskeln weiterhin untrainiert, was ich momentan bei jeder Bewegung schmerzlich feststelle…

Letztendlich hat es trotzdem noch für einen 3. Platz gereicht und ich musste mich am Ende nur zwei anderen Walkern geschlagen geben, die aber mit Stöcken “bewaffnet” waren und allem Anschein nach häufiger walken. Gerade das packende Duell mit dem späteren Zweiten, dass ich um lediglich 2 Sekunden verloren hatte, war ein fantastisches Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde.

Nachteilig war der teils sehr matschige Boden und in meinem persönlichen Fall der Umstand, dass ich die Strecke gar nicht kannte und demzufolge nie wusste, wie viel ich noch zurückzulegen hatte.

Persönliches Ergebnis als Walker:

  • Männer und Frauen gemischt: Platz 3 von 421
  • nur Männer: Platz 3 von 109
  • Walkzeit: 33:12 min
  • Streckenlänge: ca. 5,0 km

Die Siegerehrung, bei der alle Einzelsiegerinnen und -sieger sowie die Siegerteams im Blitzlichtgewitter auf der Bühne standen, war auch sehr schön. Insgesamt ein fantastisches Event.

In der Firmenlauf-Cup-Wertung dürften sowohl meine Kollegin Kathrin Fritzen als auch ich Gesamtsieger werden. Während sie souverän beide Male auf den 1. Platz walkte, werde ich wohl davon profitieren, dass die beiden Sieger nur jeweils einmal dabei waren und somit nicht in der Wertung berücksichtigt werden.

Hier geht es direkt zu den Ergebnislisten.

 
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Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Gesundheit, Walking

 

2. AOK Firmenlauf in Lippe

24 Mai

Am Freitag, den 13. Mai 2011 fand der 2. AOK Firmenlauf in Lippe statt. Hatte ich beim 1. Lauf vor einem Jahr noch als Läufer mit überschaubarem Erfolg teilgenommen, versuchte ich mein Glück dieses Mal als Walker.

Persönliches Ergebnis 2010 als Läufer:

  • Männer und Frauen gemischt: Platz 515 von 871
  • nur Männer: Platz 410 von 577
  • Laufzeit: 32:44 min
  • Streckenlänge: ca. 5,5 km

Ich hatte das Walken vorher nie aktiv trainiert, war aber in körperlich guter Verfassung, da ich bis dato 1353 km Fahrleistung auf dem Liegetrike im Jahr 2011 vorzuweisen hatte. Letztendlich ist es ein hervorragender 2. Platz geworden, an den ich vorher höchstens in meinen kühnsten Träumen gedacht hatte.

Persönliches Ergebnis 2011 als Walker:

  • Männer und Frauen gemischt: Platz 2 von 610
  • nur Männer: Platz 2 von 134
  • Walkzeit: 38:09 min
  • Streckenlänge: ca. 5,5 km

Leider wurde ich bei der Zeitmessung sowohl als Läufer als auch als Walker erfasst, wobei ich aber nur den Läufern zugeordnet wurde. So fand die Siegerehrung gänzlich ohne mich statt.

Am 17. Mai wurden die Ergebnislisten schließlich korrigiert, was auch dazu führte, dass unser Walking-Team mit der nun korrekten Zahl von 4 Teilnehmern überhaupt und auf dem 12. von 120 Plätzen gelistet wurde.
Einen Tag später habe ich meinen Preis, einen auf alt gemachten grünen Hoody von Brooks in limitierter Auflage, abgeholt. Lediglich die Medaille habe ich nie bekommen.

Da es wohl nicht oft, aber offenbar immer mal wieder vorkommen kann, dass eine Zuordnung nicht stimmt, empfehle ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, mit dem Drucken der Urkunde(n) ein paar Tage zu warten, um Druckertinte zu sparen.

Trotz dieses Beigeschmacks freue ich mich trotzdem, dass die Ergebnislisten korrigiert wurden und ich meine müden Knochen nicht umsonst geschunden habe. Die taten mir nämlich auch am vierten Tag nach dem Walking immer noch ziemlich weh.

 
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Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Gesundheit, Walking

 

Radfahren im Sonnenmonat April 2011

29 Apr

Laut dem Deutschen Wetterdienst war der April 2011 der zweitwärmste seit dem Jahr 1881, dem Beginn der regelmäßigen Aufzeichnungen. Nur 2009 war es im April noch etwas wärmer.

Ich habe das schöne Wetter ausgenutzt und bin an 16 von 19 Arbeitstagen mit dem Rad zur Arbeit gefahren, siehe hier. Geholfen hat dabei sicher auch die Verwendung von Protein-Shakes, siehe hier, und natürlich die 14 Fahrten aus den Monaten Februar und März.

Die zurückgelegte Strecke entspricht etwa 528 km (16 x 33 km), also grob der Strecke Berlin – Wien oder London – Edinburgh oder Fukushima Daiichi – Kyoto (alles Luftlinie).

  • Gespartes Benzingeld (grob): 50 Euro
  • Verbrannte Kalorien (grob): 23.040 (16 x 1440 Kcal)
  • Verlorenes Fett (sehr grob): 3 kg

Warum nur unterziehen sich jährlich 250.000 Menschen in Deutschland einer teuren und risikobehafteten Liposuktion, obwohl sie ihr Fett auch durch einen regelmäßigen Sport wie Radfahren wegbekämen und dabei auch noch Muskelmasse aufbauen könnten? Es ist bei vielen Menschen einfach eine Mischung aus Trägheit, Bequemlichkeit und Ungeduld…

Ich finde, wer etwas erreichen will, sollte auch etwas dafür tun.

http://www.typo3-lippe.de/wordpress/2011/04/06/schnellere-regeneration-durch-protein-shakes/
 
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Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Gesundheit, Liegetrikes, Radfahren allgemein

 

Fahren unter (ozon)freiem Himmel

20 Apr

Vor einigen Wochen meldete ein großes Boulevardblatt, dass das Ozonloch über der Arktis derzeit so groß wie noch nie wäre und auch Europa erreichen würde. Ohne Ozonschicht steigt die UV-Belastung stark an, was wiederum zu Sonnenbrand und im schlimmsten Fall auch zu späterem Hautkrebs führen kann. Es heißt nicht umsonst: Die Haut vergisst nie

Mittlerweile soll es sich zwar langsam wieder auffüllen, doch solle man trotzdem Vorsichtsmaßnahmen, z.B. durch die Verwendung von Sonnenschutzmitteln, treffen.

Ich habe reagiert und fahre bei sonnigem Wetter nur noch mit meinem Stetson Aripeka Toyo in Größe L. Gekauft und angepasst bei Hutsalon Henny, einem echten Detmolder Hutsalon mit hoher Kompetenz und hervorragender Bedienung, passt er perfekt und fliegt mir auch bei über 50 km/h nicht vom Kopf.
Die Krempe schützt sowohl Gesicht als auch Hals inklusive Nacken vor zu viel Sonne.

Natürlich schützt ein Helm bei einem Unfall besser als ein Strohhut, andererseits fällt ein heller Strohhut, wie ich finde, deutlich stärker auf als ein Fahrradhelm, was wiederum der Unfallprävention dient. Auch ist die Gefahr von Kopfverletzungen auf einem Liegedreirad sehr viel geringer als auf einem normalen Fahrrad. Zuguterletzt schützt so ein Hut auch sehr gut vor zu starker Blendung.

Ansonsten strebe ich auch an heißen Tagen an, lange Kleidung zu tragen und mich in Ausnahmefällen richtig einzucremen. Hinsichtlich der bei vielen Menschen auftretenden Knieschmerzen bei zu viel Kälte, ist es ohnehin ratsam, zumindest untenrum lange Kleidung zu tragen.

 
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Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Gesundheit, Liegetrikes, Tipps und Tricks

 

Schnellere Regeneration durch Protein-Shakes?

06 Apr

Dieser Artikel beschäftigt sich mit so genannten Protein-Shakes. Beim Stöbern in einem Liegetrike-Forum stieß ich neulich auf dieses Thema der Protein-Shakes oder des Eiweißpulvers, das neben der Optimierung des Muskelaufbaus auch eine schnellere Regeneration ermöglichen soll.

Neugierig geworden habe ich mich etwas mit diesem Thema beschäftigt und mir probehalber mal eine Packung Protein 90 Shake von Champ Sportsline gekauft.

Da nachgewiesen wurde, dass zuviel Eiweiss schädlich sein kann, belasse ich es bei einer Portion pro Tag direkt nach meiner Liegetrike-Hinfahrt zur Arbeit nach Detmold. Der Geschmack ist gut und der Shake bewirkt ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Der Shake lässt sich leicht in einer normalen Fahrrad-Trinkflasche zubereiten, ohne zu verklumpen.

Mir ist wichtig, dass die Muskeln immer genügend Proteine haben, frei nach dem Motto: Lieber manchmal etwas zu viel als zu wenig. Wichtig bei erhöhter Eiweißzufuhr ist aber wohl, dass man immer ausreichend viel Flüssigkeit zu sich nimmt, um die Nieren nicht zu schädigen.

Fahrradwoche Nr. 1 in 2011 – ein Selbstversuch: 165 km in 5 Tagen (33 km pro Tag)

Vom 4. bis zum 8. April fand mein Selbstversuch statt, wo ich an jedem Tag mit dem Rad zur Arbeit nach Detmold und zurück fuhr. Morgens nach der Ankunft gab es einen Protein-Shake. An den ersten zwei Tagen verspeiste ich zusätzlich zum Shake noch je einen Protein-Riegel nach der Rückfahrt.

Persönliche Eindrücke:

  • nach 99 km in den ersten drei Tagen fühlte ich mich immer noch recht fit.
  • am vierten Tag war ich unentschlossen, wieder mit dem Rad zu fahren, tat es aber trotzdem und verfehlte eine neue Liegetrike-Bestzeit nur knapp.
  • den Oerlinghauser Berg am Ende der Rückfahrt habe ich selten so leicht erklommen wie am vierten Tag.
  • am fünften Tag spürte ich die Oberschenkel zwar stärker als sonst, aber sie schmerzten nicht.
    Außerdem machten sie einen deutlich festeren und strafferen Eindruck.

Fazit:

Keine Knieschmerzen, keine Sehnenschmerzen, dafür ein neuer persönlicher Geschwindigkeitsrekord, siehe hier. Mich hat dieser Test überzeugt, dass Protein-Shakes wirklich etwas bringen!

 
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Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Gesundheit, Liegetrikes, Tipps und Tricks

 

Ingwer – die Pflanze für (fast) alles

11 Okt

Mein Interesse an aktivem Sport schließt auch die Themen Muskelaufbau und Muskelkater mit ein. Dennoch bin ich eher durch Zufall auf der Seite ZEHN.DE gelandet und dort im Bereich Fitness auf Ingwer aufmerksam geworden, siehe hier.

Ich möchte gar nicht alles wiederholen, was über die obigen Verweise nachzulesen ist. Aus meiner Sicht kann ich aber bestätigen, dass es die Durchblutung tatsächlich fördert. Nach einer Tasse Ingwer-Tee, von denen ich momentan ein bis zwei pro Tag trinke, wird mir sehr schnell warm. Das ist insbesondere morgens nach der Liegetrike-Fahrt zur Arbeit äußerst angenehm, wenn die Hände und Füße noch recht kalt sind und durch die relativ bewegungsarme Büroarbeit nur schwer von selbst warm werden. Auch wirkt er tatsächlich beruhigend.

Die Bewertung der übrigen positiven Eigenschaften wie z.B. die erkältungsvorbeugende Wirkung, die Anregung des Stoffwechsels oder die Reduktion von Muskelschmerzen, fällt mir schwer, weil dort ja noch zahlreiche andere Faktoren eine Rolle spielen. Immerhin habe ich seit Beginn meines Ingwer-Tee-Konsums keine Erkältung mehr bekommen und fühle mich körperlich insgesamt wohler als vorher. Auch scheint er tatsächlich die Regenerationszeit von Muskeln nach einem Training zu verkürzen.

Mein Tipp: Probieren Sie Ingwer, z.B. als Tee, ruhig einmal aus! Ich trinke ihn gerne mit Zucker und einem Schuss Milch. Unerwünschte Nebenwirkungen konnte ich bislang nicht feststellen. Aufgrund der Würzigkeit und der Schärfe polarisiert Ingwer allerdings und ist daher sicher nicht jedermanns Sache. Es ist wie so oft im Leben: Entweder man liebt es oder man hasst es.

 
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Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Gesundheit, Liegetrikes, Pflanzenwelt