RSS
 

Archiv für September 2011


Nordic Walking

27 Sep

Nordic Walking ist eine hierzulande sehr beliebte gelenkschonende Ausdauersportart. Als Ausrüstung benötigt man spezielle Schuhe und Stöcke. Da man leider häufig sich unterhaltende, pfundigere Damen sieht, die bei Spaziergang-Tempo die Stöcke mehr hinter sich herschleifen als sie aktiv zu benutzen, stehen viele Menschen diesem Sport spöttisch gegenüber. Ein vernünftiges Tempo und ein aktiver Stockeinsatz sind also Pflicht!

Wie und warum?

Ich bin über zwei Firmenläufe (siehe Kategorie Walking), an denen ich als Walker teilnahm, dazu gekommen, mir eine Nordic-Walking-Ausrüstung zuzulegen. Ziel ist es, durch ein wöchentliches Training über rund 14 km sämtliche beim Nordic Walking benötigten Muskeln zu trainieren, um einerseits den Muskelkater nach den Firmenläufen zu verringern und andererseits um meine Platzierung bei den Firmenläufen zu verbessern.

Womit?

Bei den Schuhen habe ich mich für Sporterra Classic III mit DMX Max von Reebok entschieden, bei den Stöcken fiel meine Wahl auf Flash Shark von LEKI. Ob die Wahl wirklich gut war, wird sich in der Praxis zeigen. Gerade die Schuhe müssen noch besser eingelaufen werden. Beide waren aber immerhin in einem älteren Test der Stiftung Warentest Testsieger, siehe hier. So schlecht werden sie also nicht sein.

Statistisches zum 1. Training:

  • Datum: 26.09.2011
  • Zeitraum: ca. 16:50 bis 18:45 Uhr
  • Strecke: Bismarckstraße 8, Detmold – Grenze Hellweg/Wellentruper Straße, Wellentrup
  • Entfernung: 12,15 km
  • reine Walkzeit: ca. 105 Minuten
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 6,94 km/h

Meine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug beim 3. Lippischen Sparkassen Firmenlauf 9,04 km/h auf 5 km, beim 2. AOK Firmenlauf Lippe 10,08 km/h auf 5,5 km, – jeweils ohne Stöcke. Ob diese Geschwindigkeit mit Stöcken über eine Distanz von 14 km bei einer Größe von 1,85 m kurzfristig möglich ist, glaube ich nicht.
Daher strebe ich zunächst eine Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen 7,25 und 7,75 km/h auf 14 km an.

Wer Lust hat, kann gerne mit mir zusammen walken. Einmal pro Woche walke ich nach Feierabend vom Detmolder Zentrum (Bismarckstraße) nach Oerlinghausen-Helpup (Goldstraße). Einen festen Tag oder eine feste Uhrzeit gibt es leider noch nicht, aber ich favorisiere den Freitagnachmittag ab 14:30 Uhr.
Bei Interesse einfach anrufen oder eine SMS schreiben. Meine Handy-Nummer lautet 0151-20 4267 20.

 
Kommentare deaktiviert

Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Walking

 

Ohne Auto mobil

25 Sep

Heute konnte wieder jeder, per pedes oder mit einem abgasfreien Fahrzeug, eine für den üblichen Verkehr abgesperrte Strecke vom Ravensberger Park in Bielefeld bis zum Fürstenauplatz in Herford fahren. Weite Teile der rund 16 km langen Strecke gingen über die Heeper Straße und die B61. Schon 2009 fand die erste Veranstaltung dieser Art in Bielefeld und Herford statt, an der ich aber nicht teilnahm.

Obwohl ich in den letzten fünf Tagen bereits über 150 km mit dem Liegetrike zurückgelegt hatte, konnte ich als Idealist mit einem leichten Hang zur Selbstdarstellung nicht widerstehen, mich auf dieser Bühne zu präsentieren und den Fahrspaß und die damit verbundene Lebensfreude demonstrativ zur Schau zu stellen. Vielleicht führt die Aktion ja wirklich bei Autofahrern, die dazu neigen, für jede noch so kurze Strecke das Auto zu nehmen, zu einem Umdenken, was wünschenswert wäre.

Nach knapp 14 km Anfahrt hatte ich die Kreuzung Heeper Straße – Teutoburger Straße am Ravensberger Park erreicht und fuhr los in Richtung Herford, wo ich nach zwei kurzen Abstechern bei Freunden und Verwandten ankam.  Nach einer Pause am Stand von Fahrrad Marquardt, wo ich mein Liegetrike gekauft hatte, und einem interessanten Gespräch mit einem älteren Ehepaar, das mit seinem Hase Pino unterwegs war, ging es zurück Richtung Bielefeld. Nach einem dritten Abstecher kam ich schließlich wieder am Ravensberger Park an.

Bunte Mischung in allen Altersklassen

Neben normalen Fahrradfahrern, manche auch mit Anhänger, waren auch sehr viele Inline-Skater unterwegs, bei denen das Überholen wegen der ausladenden Beinbewegungen nicht immer einfach war. Läufer oder Walker habe ich fast gar nicht gesehen. Die Spezialradfahrer, die ich sah, u.a. Liegezweiradfahrer, Liegedreiradfahrer und Handbiker, konnte ich an zwei Händen abzählen. Da hatte ich eigentlich mehr erwartet.

Die sportliche Komponente

Meine lässige Bekleidung mit kurzem Hemd, Sommerhut und Sonnenbrille, die diesem herrlichen Spätsommer-
tag auch wirklich angemessen war, stand im Gegensatz zu meiner sportlichen Fahrweise, mit der ich im Grunde alle Teilnehmer, die vor mir auftauchten, sanft überholt habe. Nennenswerte “Gegner” waren allenfalls einige Rennradfahrer, die in ähnlicher Geschwindigkeit wie ich unterwegs waren.

Sicherheit an erster Stelle

Spaß und vor allem Sicherheit sollten aber bei einer solchen Veranstaltung über allem stehen. Mir sind zum Glück auch nur zwei, drei Radfahrer negativ aufgefallen, die mit ihrer leichtsinnigen und völlig unangepassten Raserei sich und andere in Gefahr gebracht hatten. Ansonsten dominierte das “Miteinander” auf Basis von gegenseitigem Respekt und Rücksichtnahme.

Teils anarchische Zustände

Wenn sich so viele verschiedene Teilnehmer die Hälfte einer Straße teilen, auf der anderen kam ja der “Gegenverkehr”, bleibt eine gewisse Anarchie nicht aus: So wurde links wie rechts überholt, oft auch ohne Schulterblick, oft auch durch gefährliches Eintauchen in die andere Straßenhälfte. Gefährlich, weil das Einschätzen der Geschwindigkeiten vielen in so einer ungewohnten Verkehrssituation sicher nicht leicht fiel.

So bestand für mich die eigentliche Herausforderung auch nicht darin, möglichst viele andere Radfahrer zu überholen, sondern mittels einer hochkonzentrierten Fahrweise sicher ins Ziel zu kommen.

Fazit:

Wer schon immer mal mit seinem Fahrrad oder seinen Inline-Skatern mitten auf einer Hauptstraße flanieren wollte, dem kann ich die nächste Aktion dieser Art nur wärmstens empfehlen. Ich habe jedenfalls sehr genossen, Teil dieses friedlichen Miteinanders sein zu dürfen und freue mich schon auf das nächste Mal!

 
Kommentare deaktiviert

Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Liegetrikes

 

Die ersten 5.000 Kilometer – ein Fazit

25 Sep

Seit dem Anbau des Fahrrad-Computers an mein ICE Sprint am 3. September 2010, bin ich bis heute,
dem 25. September 2011,  5.038 Kilometer in 291:49 Stunden gefahren.

Durchschnittliche Geschwindigkeit

17.509 Minuten für 5.038.000 Meter macht 288 Meter pro Minute oder 17.264 Meter pro Stunde (jeweils gerundet auf 0 Stellen nach dem Komma) oder eben 17,26 km/h. Das klingt erst mal nicht besonders schnell, aber in meinem speziellen Fall war es eben auch so, dass ich weit über 100 Mal den 2,5 km langen Anstieg von Oerlinghausen-Helpup ins Oerlinghauser Zentrum bewältigen musste. Außerdem neige ich eher dazu, auf dem Radweg als auf der Straße zu fahren, wo man naturgemäß schneller unterwegs sein kann.

Konditionsverlauf

Hatte ich es gerade zu Beginn übertrieben, weil ich sehr viel fuhr, obwohl die entsprechenden Muskeln noch nicht aufgebaut waren, macht mir meine Hausstrecke von Oerlinghausen nach Detmold und zurück, welche ich 2-5 Mal pro Woche fahre, heute überhaupt nichts mehr aus. Oft gönne ich mir in der Woche einen Ruhetag und am Wochenende wird gar nicht gefahren. Nehme ich mir z.B. für die Hinfahrt von zirka 16,50 km 50-60 Minuten Zeit, kann ich über die gesamte Strecke im aeroben Bereich fahren und komme kaum ins Schwitzen.

Erstaunlich und erfreulich ist, dass meine durch das Liegetrikefahren erlangte Kondition dazu gereicht hat, beim 2. AOK Firmenlauf Lippe den 2. Platz und beim 3. Lippischen Sparkassen Firmenlauf den 3. Platz zu holen.

Pannen und Reparaturen

Bislang hatte ich drei “Platte”. Zweimal mit einem Schwalbe Big Apple vorne rechts, siehe hier und hier, einmal mit einem Schwalbe Durano hinten, siehe hier. Vor kurzem musste auch der B&M Hochleistungsdynamo Dymotec 6 ausgetauscht werden, obwohl er vorher nicht wirklich oft zum Einsatz kam. Ansonsten gingen nur 2-3 Mal die Gummischläuche kaputt, welche die Kettenschutzrohre zusammenhalten. Seit ich aber von ICLETTA mehrmals kostenlos Ersatz und zum Schluss sogar verstärkte Schläuche bekommen hatte und ich beim Falten des Rades vorsichtiger bin, machen die keine Probleme mehr.

Unfälle und unschöne Erlebnisse

Einen Unfall hatte ich bislang noch nie. Hier wurde es allerdings einmal knapp. Das einzige unschöne Erlebnis mit einer Autofahrerin hatte ich hier. Ich kann mich auch noch erinnern, wie mich ein Autofahrer mal zum Anhalten nötigte und zur Rede stellte, warum ich den Radweg rechts der Fahrbahn nicht benutzen würde. Außerdem gab es manchmal ärgerliche Momente, weil entgegenkommende Radfahrer träumten oder Fußgänger aufgrund von Musikberieselung durch Ohrstöpsel nicht auf mein Klingeln oder ihre Umgebung allgemein reagierten. Das war es aber auch schon. Ich habe wirklich sehr viel Toleranz und Interesse erlebt.

Bemerkenswerte Touren

Es gab drei Touren, die herausragten: die Nienburg-Tour 2010 (ca. 230 km an zwei Tagen), die Lippe-Tour 2011 (ca. 93 km an einem Tag) und die Tour in den Harz 2011 (ca. 147 km an einem Tag).

(jeweils gerundet auf 0 Stellen nach dem Komma)(jeweils gerundet auf 0 Stellen nach dem Komma)
 
Kommentare deaktiviert

Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Liegetrikes

 

Probefahrt auf einem Elektrofahrrad

21 Sep

Als ich gestern Abend auf der Rückfahrt von Detmold nach Oerlinghausen war, kam ich ab Pivitsheide mit einer Dame auf einem Elektrofahrrad ins Gespräch. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und auf dem Radweg des Hellwegs tauschten wir sogar für eine kurze Weile die Räder.

Während sie mit 1,76 m Körpergröße etwas zu klein für das Liegetrike war und Probleme mit dem Treten hatte, genoss ich die Erfahrung, einmal mit zusätzlichem Rückenwind fahren zu können. Danach tauschten wir unsere Räder wieder. Es muss für einen Elektrofahrradfahrer schon frustrierend sein, wenn er trotz dieser Hilfe von normalen Fahrradfahrern überholt wird.

Obwohl ich keine Probleme hatte, mit ihr mitzuhalten, machte sich der Elektromotor, spätestens als es den Berg nach Oerlinghausen hochging, bezahlt. Das letzte Stück fuhr ich voraus und musste wirklich kämpfen, um eine für sie akzeptable Geschwindigkeit zu erreichen. Ich denke, dort hätte sie mir, wenn sie gewollt hätte, locker davonfahren können.

Oben angekommen machte sie auf mich einen frischen, entspannten Eindruck, während ich verschwitzt und abgekämpft war und Angst vor einem möglichen Wadenkrampf hatte, zu dem nicht mehr viel fehlte. Insgesamt war es trotzdem eine sehr schöne Erfahrung und eine Radtour zu zweit macht ja sowieso mehr Spaß.

 
Kommentare deaktiviert

Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Liegetrikes

 

Geschützt: Unser Hauskauf 2011 – Teil 3

20 Sep

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


 
Kommentare deaktiviert

Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Liegetrikes

 

Geschützt: Unser Hauskauf 2011 – Teil 2

15 Sep

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


 
Kommentare deaktiviert

Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Liegetrikes

 

Geschützt: Unser Hauskauf 2011 – Teil 1

15 Sep

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


 
Kommentare deaktiviert

Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Liegetrikes

 

3. Lippischer Sparkassen Firmenlauf

10 Sep

Gestern, am Freitag, den 9. September 2011, fand der 3. Lippische Sparkassen Firmenlauf statt. Da ich beim
2. AOK Firmenlauf Lippe im Mai diesen Jahres auf den 2. Platz gewalkt war, stand ich diesmal unter einem gewissen Erwartungs- bzw. Erfolgsdruck. Allerdings bin ich der Ansicht, dass man, wenn man wirklich sein Bestes gibt, am Ende mit jedem Platz zufrieden sein kann. Die Platzierung ist letztendlich immer abhängig von der Leistungsfähigkeit der übrigen Teilnehmer.

Zwar hatte ich mir nach dem 2. AOK Firmenlauf Lippe vorgenommen, mindestens einmal pro Monat zu walken, da mir vier bis fünf Tage lang alle Knochen wehtaten, doch wie das so ist, habe ich es nicht geschafft.
Als Vorbereitung blieben somit nur der 2. AOK Firmenlauf sowie die 80 Fahrten mit dem Liegetrike bzw. mit dem Zweirad von Oerlinghausen nach Detmold und zurück (2640 km), die ich bis dato in diesem Jahr gefahren war. Meine Kondition war daher in Ordnung, aber natürlich waren die meisten der für das Walken benötigten Muskeln weiterhin untrainiert, was ich momentan bei jeder Bewegung schmerzlich feststelle…

Letztendlich hat es trotzdem noch für einen 3. Platz gereicht und ich musste mich am Ende nur zwei anderen Walkern geschlagen geben, die aber mit Stöcken “bewaffnet” waren und allem Anschein nach häufiger walken. Gerade das packende Duell mit dem späteren Zweiten, dass ich um lediglich 2 Sekunden verloren hatte, war ein fantastisches Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde.

Nachteilig war der teils sehr matschige Boden und in meinem persönlichen Fall der Umstand, dass ich die Strecke gar nicht kannte und demzufolge nie wusste, wie viel ich noch zurückzulegen hatte.

Persönliches Ergebnis als Walker:

  • Männer und Frauen gemischt: Platz 3 von 421
  • nur Männer: Platz 3 von 109
  • Walkzeit: 33:12 min
  • Streckenlänge: ca. 5,0 km

Die Siegerehrung, bei der alle Einzelsiegerinnen und -sieger sowie die Siegerteams im Blitzlichtgewitter auf der Bühne standen, war auch sehr schön. Insgesamt ein fantastisches Event.

In der Firmenlauf-Cup-Wertung dürften sowohl meine Kollegin Kathrin Fritzen als auch ich Gesamtsieger werden. Während sie souverän beide Male auf den 1. Platz walkte, werde ich wohl davon profitieren, dass die beiden Sieger nur jeweils einmal dabei waren und somit nicht in der Wertung berücksichtigt werden.

Hier geht es direkt zu den Ergebnislisten.

 
Kommentare deaktiviert

Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Gesundheit, Walking