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Archiv für April 2011


Radfahren im Sonnenmonat April 2011

29 Apr

Laut dem Deutschen Wetterdienst war der April 2011 der zweitwärmste seit dem Jahr 1881, dem Beginn der regelmäßigen Aufzeichnungen. Nur 2009 war es im April noch etwas wärmer.

Ich habe das schöne Wetter ausgenutzt und bin an 16 von 19 Arbeitstagen mit dem Rad zur Arbeit gefahren, siehe hier. Geholfen hat dabei sicher auch die Verwendung von Protein-Shakes, siehe hier, und natürlich die 14 Fahrten aus den Monaten Februar und März.

Die zurückgelegte Strecke entspricht etwa 528 km (16 x 33 km), also grob der Strecke Berlin – Wien oder London – Edinburgh oder Fukushima Daiichi – Kyoto (alles Luftlinie).

  • Gespartes Benzingeld (grob): 50 Euro
  • Verbrannte Kalorien (grob): 23.040 (16 x 1440 Kcal)
  • Verlorenes Fett (sehr grob): 3 kg

Warum nur unterziehen sich jährlich 250.000 Menschen in Deutschland einer teuren und risikobehafteten Liposuktion, obwohl sie ihr Fett auch durch einen regelmäßigen Sport wie Radfahren wegbekämen und dabei auch noch Muskelmasse aufbauen könnten? Es ist bei vielen Menschen einfach eine Mischung aus Trägheit, Bequemlichkeit und Ungeduld…

Ich finde, wer etwas erreichen will, sollte auch etwas dafür tun.

http://www.typo3-lippe.de/wordpress/2011/04/06/schnellere-regeneration-durch-protein-shakes/
 
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Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Gesundheit, Liegetrikes, Radfahren allgemein

 

Fahren unter (ozon)freiem Himmel

20 Apr

Vor einigen Wochen meldete ein großes Boulevardblatt, dass das Ozonloch über der Arktis derzeit so groß wie noch nie wäre und auch Europa erreichen würde. Ohne Ozonschicht steigt die UV-Belastung stark an, was wiederum zu Sonnenbrand und im schlimmsten Fall auch zu späterem Hautkrebs führen kann. Es heißt nicht umsonst: Die Haut vergisst nie

Mittlerweile soll es sich zwar langsam wieder auffüllen, doch solle man trotzdem Vorsichtsmaßnahmen, z.B. durch die Verwendung von Sonnenschutzmitteln, treffen.

Ich habe reagiert und fahre bei sonnigem Wetter nur noch mit meinem Stetson Aripeka Toyo in Größe L. Gekauft und angepasst bei Hutsalon Henny, einem echten Detmolder Hutsalon mit hoher Kompetenz und hervorragender Bedienung, passt er perfekt und fliegt mir auch bei über 50 km/h nicht vom Kopf.
Die Krempe schützt sowohl Gesicht als auch Hals inklusive Nacken vor zu viel Sonne.

Natürlich schützt ein Helm bei einem Unfall besser als ein Strohhut, andererseits fällt ein heller Strohhut, wie ich finde, deutlich stärker auf als ein Fahrradhelm, was wiederum der Unfallprävention dient. Auch ist die Gefahr von Kopfverletzungen auf einem Liegedreirad sehr viel geringer als auf einem normalen Fahrrad. Zuguterletzt schützt so ein Hut auch sehr gut vor zu starker Blendung.

Ansonsten strebe ich auch an heißen Tagen an, lange Kleidung zu tragen und mich in Ausnahmefällen richtig einzucremen. Hinsichtlich der bei vielen Menschen auftretenden Knieschmerzen bei zu viel Kälte, ist es ohnehin ratsam, zumindest untenrum lange Kleidung zu tragen.

 
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Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Gesundheit, Liegetrikes, Tipps und Tricks

 

Schnellere Regeneration durch Protein-Shakes?

06 Apr

Dieser Artikel beschäftigt sich mit so genannten Protein-Shakes. Beim Stöbern in einem Liegetrike-Forum stieß ich neulich auf dieses Thema der Protein-Shakes oder des Eiweißpulvers, das neben der Optimierung des Muskelaufbaus auch eine schnellere Regeneration ermöglichen soll.

Neugierig geworden habe ich mich etwas mit diesem Thema beschäftigt und mir probehalber mal eine Packung Protein 90 Shake von Champ Sportsline gekauft.

Da nachgewiesen wurde, dass zuviel Eiweiss schädlich sein kann, belasse ich es bei einer Portion pro Tag direkt nach meiner Liegetrike-Hinfahrt zur Arbeit nach Detmold. Der Geschmack ist gut und der Shake bewirkt ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. Der Shake lässt sich leicht in einer normalen Fahrrad-Trinkflasche zubereiten, ohne zu verklumpen.

Mir ist wichtig, dass die Muskeln immer genügend Proteine haben, frei nach dem Motto: Lieber manchmal etwas zu viel als zu wenig. Wichtig bei erhöhter Eiweißzufuhr ist aber wohl, dass man immer ausreichend viel Flüssigkeit zu sich nimmt, um die Nieren nicht zu schädigen.

Fahrradwoche Nr. 1 in 2011 – ein Selbstversuch: 165 km in 5 Tagen (33 km pro Tag)

Vom 4. bis zum 8. April fand mein Selbstversuch statt, wo ich an jedem Tag mit dem Rad zur Arbeit nach Detmold und zurück fuhr. Morgens nach der Ankunft gab es einen Protein-Shake. An den ersten zwei Tagen verspeiste ich zusätzlich zum Shake noch je einen Protein-Riegel nach der Rückfahrt.

Persönliche Eindrücke:

  • nach 99 km in den ersten drei Tagen fühlte ich mich immer noch recht fit.
  • am vierten Tag war ich unentschlossen, wieder mit dem Rad zu fahren, tat es aber trotzdem und verfehlte eine neue Liegetrike-Bestzeit nur knapp.
  • den Oerlinghauser Berg am Ende der Rückfahrt habe ich selten so leicht erklommen wie am vierten Tag.
  • am fünften Tag spürte ich die Oberschenkel zwar stärker als sonst, aber sie schmerzten nicht.
    Außerdem machten sie einen deutlich festeren und strafferen Eindruck.

Fazit:

Keine Knieschmerzen, keine Sehnenschmerzen, dafür ein neuer persönlicher Geschwindigkeitsrekord, siehe hier. Mich hat dieser Test überzeugt, dass Protein-Shakes wirklich etwas bringen!

 
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Veröffentlicht von Bernd Schwabedissen in Gesundheit, Liegetrikes, Tipps und Tricks